6 Tipps Wie Sie Ihre Website erfolgreich machen
Beitrag vom 23. März 2022
von Franz Konietzko
Website erfolgreich machen

Website erfolgreich machen

Denken Sie auch, dass von Ihrer Website „mehr kommen“ müsste? Wenn Sie eine solche Website erfolgreich machen wollen, dann definieren Sie erstmal „da muss mehr kommen“, denn das ist zu allgemein.

Legen Sie ein Ziel für die Website fest und geben Sie sich eine Antwort auf die Frage „Was möchte ich mit der Website erreichen?“

mögliche Ziele Ihrer Website:

  •  Firma oder Marke bekannt machen
  •  grundsätzlich mehr Umsatz
  •  Mehr Umsatz in einem bestimmten Bereich
  •  Anmeldungen für Veranstaltungen generieren
  •  Termine bzw. Reservierungen online möglich machen
  •  Leads, also Kundenkontakte erhalten
  •  Anteil Neukunden ausbauen
  •  Als Spezialist für mein Thema anerkannt zu werden
  •  Mehr Umsatz übers Internet zu generieren
  •  In den Suchergebnissen weiter nach vorne kommen
  •  Jeder hat eine Website ich brauche jetzt auch eine

Wobei mit letzterer Aussage die Frage nur sehr unzureichend beantwortet ist.
Ja man verschenkt viel Potential. in München gibt es einen Ausdruck für eine meist männliche Person, die überall erscheint, der „Adabei“. Der bayerische Google Übersetzer übersetzt das mit „auch dabei“.

Ein wirkliches Ziel ist spezifisch, also genau und verständlich beschrieben. Es ist messbar, das heißt es gibt messbare (Teil-)ergebnisse (Anzahl Neukunden, Mehrumsatz, Anmeldungen usw.). Es soll attraktiv sein, die Antwort auf „warum sollte(n) ich/wir das machen?. Realistisch sollte es sein. Ambitioniert, aber unter den gegebenen Umständen erreicht werden können und terminiert, sprich mit einem Start- und Endtermin versehen.

DAs könnte für eine Website-Neugestaltung beispielsweise so aussehen:

Ziel Spezifikation:

Unsere Website soll in einem zeitgemäßen Design gestaltet werden und auch auf mobilen Geräten (responsive Design) gut zu lesen sein. Sie soll unseren Kunden zeigen, was wir machen, wann und wie wir erreichbar sind, warum wir der richtige Lieferant/Partner sind und Vertrauen schaffen. Vertrauen wollen wir mit hochwertigen Informationen und positiven Kundenaussagen schaffen.

Messbares Ziel:

Die Website soll in den nächsten 2 Monaten erstellt werden. Projektstart mit Ideensammlung, Festlegung der Struktur und Inhalte, Verantwortlichkeiten, Termine etc. Beginn nächsten Montag.

Attraktivität des Zieles:

Unsere Motivation ist es, damit einen Vertriebs- und Marketingkanal zu schaffen, der unser Unternehmen im besten Licht darstellt, mehr Interessenten (Leads) generiert und in der Folge unseren Umsatz steigert. Auch können wir unsere Veranstaltungen damit besser bewerben und Fragen vorab beantworten und damit unsere Hotline entlasten.

Realistisches Ziel:

Da wir für die Website-Erstellung selbst kein KnowHow im Unternehmen haben, werden wir eine Agentur für Webdesign mit der Umsetzung und Beratung beauftragen. Nur so werden wir eine zügige Umsetzung gewährleisten können. Wir werden die Agentur bestmöglich unterstützen um Aufwand, Zeit und Kosten im Rahmen zu halten.

Termine für das Ziel:

Projektbeginn: nächsten Montag mit Projektbesprechung. 10.00h bis 14.00 h, dazwischen  gemeinsames Mittagessen und Austausch.

Kontrolltermine, Inhalte werden beim Projektstart festgelegt: jeden Freitag zwischen interner und externer Projektleitung mit Aktivitätenplanung für die darauffolgende Woche

Endtermin: Übergabe der Website von der Agentur an uns am (Tag, Monat, Jahr)

Die ungeduldigen Besucher

Viele Website Besucher erwarten, dass ihre Informationen auf Knopfdruck zur Verfügung stehen. Hilfreich ist dabei vor allem eine übersichtliche Struktur. Wenn der Text mal etwas länger ist, setzen Sie ein Inhaltsverzeichnis oder Aufzählungszeichen mit Ankerlinks voran.

Nicht alle Website Besucher sind ungeduldig, aber wenn Sie die Ungeduldigen beim Aufbau Ihrer Website berücksichtigen, dann haben Sie auch den anderen einen großen Dienst erworben.

Text- und Bildgestaltung einer Website

Das Inhaltsverzeichnis habe ich oben schon angesprochen. Am Bildschirm, egal ob PC oder Smartphone, liest man anders. Eine bessere Lesbarkeit schaffen Sie durch kurze Absätze. So nach 3-4 Sätzen sollte man eine Zeile frei lassen.

Auch die Schriftart, -Farbe und Schriftgröße sind wichtig. So schön eine Handschrift auch auf einer gedruckten Einladungskarte sein kann, auf der Website ist sie schwierig zu lesen. Denken Sie auch an einen ausreichenden Kontrast und an eine angemessene Schriftgröße.

Schreiben Sie Ihre Texte für Ihre Besucher. Sie sind es, die verstehen sollen was auf Ihrer Website steht. Fachchinesisch, technische Definitionen und Messwerte gehören in die Datenblätter, die über Links aufgerufen werden können.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Bilder werden gerne verwendet, um lange Texte aufzulockern. Auch hier sollte man darauf achten, dass sie thematisch passen, schön anzusehen und nicht zu groß sind.

Auch die passende Ansprache und der richtige Ton sind wichtig. Ein Fitnesstrainer wird problemlos das „Du“ verwenden können, ein Rechtsanwalt wird eher beim „Sie“ bleiben. So wie Sie heute mit Ihren Kunden sprechen, können Sie es auch auf der Website halten. Im Zweifelsfalle würde ich aber die „Sie“-Version wählen.

Rechtschreib- und Grammatikfehler legen die meisten Menschen als Hinweis auf mangelnde Fachkompetenz aus. Die Konsequenz könnte sein „ist nicht kompetent, löst mein Problem nicht“. Das können Sie leicht vermeiden, indem Sie vor der Veröffentlichung nochmal ein paar andere Augen Korrekturlesen lassen.

Website Struktur

Hier geht es um einen übersichtlichen Aufbau Ihrer Website aus Besuchersicht. Ein Kollege nimmt den Supermarkt als Beispiel. Die Zwiebeln sollten in der Gemüseabteilung zu finden sein, die Schnitzel in der Fleischabteilung. Die technische Struktur im Hintergrund ist Aufgabe des Webdesigners, da brauchen Sie sich in der Regel nicht selbst zu kümmern.

Eine übersichtliche Struktur läßt sich am Besten durch ein Menü darstellen. Unter oder neben den Haupt-Menüpunkten erscheinen themenbezogene Unterpunkte und beim Draufklicken kommt man zu diesen (Unter-) Punkten.

Eine Website hat oftmals mehrere Unterseiten. Das muss aber nicht immer sein. Auch ein sog. „Onepager“ kann attraktiv gestaltet werden. Bei einem „Onepager“ der nur aus einer „Seite“ besteht, erreicht man die einzelnen Bereiche durch scrollen bzw. über die Menüpunkte. Onepager werden meist nur bei kleineren Projekten verwendet oder als sogenannte Landingpages. Diese Landingpages sind dann nur auf ein spezielles Thema oder Veranstaltung ausgerichtet, mit dem Ziel Umsatz bzw. Anmeldungen für diese eine Thema zu generieren.

Ob es jetzt für jedes Thema eine eigene Seite braucht, kann nicht pauschal gesagt werden. Wenn es ein wichtiger Bereich Ihres Unternehmens ist, dann macht es aber auf jeden Fall Sinn. Auch Produkte oder Dienstleistungen, die ausgebaut werden sollen haben eine eigene Seite verdient.

In Google, Bing & Co. gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung bzw. SEO (Search Enginge Optimization) heißt hier das Zauberwort. Hier helfen schon Basiseinstellungen, die relativ einfach gemacht werden können. Denn Google und Co. möchten die beste Website zu den eingegebenen Suchbegriffen als erstes zeigen.

Basisarbeit ist beispielsweise, dass jede Webseite, also Unterseite, sollte einen eigenständigen Titel, eine Meta-Description und einen sprechenden Permalink (URL) haben. Das sind die Dinge, welche von den Suchmaschinen in den Ergebnissen angezeigt werden.
Am Beispiel Blumen-Konietzko.de sieht das so aus:

SERP Blumen Konietzko

Bei Bildern ist eine geringe Dateigröße und ein sprechender Dateiname wichtig. Außerdem ist der „ALT“ Tag zu setzen, der wird angezeigt, wenn das Bild nicht angezeigt werden kann. Beispielsweise bei einer zu geringen Bandbreite. Screenreader, wie sie etwa Blinde verwenden, lesen den Alt-Tag vor. Dann gibt es noch den Titel bzw. die Beschreibung, die man auch ausfüllen sollte.

Weiters sind Keywords wichtig. Keywords sind Suchbegriffe, zu denen Sie gefunden werden wollen. Nehmen wir an Sie haben eine markenfreie Autowerkstatt in Dachau und Ihr Einzugsbereich ist ca. 30 km. Dann macht es Sinn, dass Sie Ihre Website lokal optimieren, beispielsweise Angebot + Standort oder Marke + Standort.

Wird jetzt als Suchbegriff beispielsweise „Bremsen Toyota Dachau“ in die Suchmaschine eingegeben. Erscheint an oberster Stelle der einzige Toyota Händler in Dachau. Bei von „Bremsen Toyota“ erscheinen jedoch nur Ersatzteil Online-Shops.

Dabei geht es nur um die sog. „organischen Ergebnisse“. Das sind die Websites, von denen Google meint, dass sie am besten zur Suchanfrage passen. Google läßt einen Roboter über alle Websites laufen, den sog. „Google Bot“, der erkennen kann, welchen Wert die Website für diese Suchanfrage hat. Kriterien sind unter anderem ein starker, relevanter Inhalt (Content), die oben angesprochenen Basiseinstellungen, eine kurze Ladezeit und noch ein paar andere Dinge, die von Google und Co. nicht offengelegt werden.

Die Zeiten in denen haufenweise Suchbegriffe mit weisser Schrift auf weissen Untergrund an’s Ende der Seite gestellt wurden sind schon lange vorbei. Google würde Ihre Website abstrafen und gegebenenfalls sogar ganz aus den Suchergebnissen heraus nehmen.

Von Heute auf Morgen auf Seite 1 in den Suchergebnissen – geht das? Nein, denn das ist unter anderem abhängig von der Konkurrenz und den ausgewählten Keywords. Da Google und Co. ihren Algorithmus nicht komplett offenlegen, gibt es auch keine Standardlösungen. Glauben Sie also niemand, der behauptet, Sie innerhalb weniger Tage auf Seite 1 der organischen Suchergebnisse zu bringen. Oder hinterfragen Sie, wie er oder sie das bewerkstelligen will. Kurzfristig ist das eigentlich nur mit bezahlten Anzeigen zu schaffen, oder Sie haben eine Monopolstellung oder eine weltberühmte Marke. Das wiederum ist bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen eher selten der Fall.

Ich hoffe, Sie konnten etwas für sich mitnehmen und freue mich, wenn Sie mal wieder reinschauen.

Ihr Franz Konietzko

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